Es poppt und rockt im Klassenzimmer

Als ich 2005 in Graz an der 13. IDT teilnahm, lernte ich einen phantastischen Deutschlehrer aus den USA kennen: Dr. Mohamed Esa. Er brachte mich mit seiner Energie und seinem Humor mehrmals zum herzlichsten Lachen, vor allem aber hat er mir ganz ganz tolle und wichtige Sachen beigebracht: wie geht man bei einer Didaktisierung eines Liedes am besten vor. Und vor allem: er machte mich mit den Wise Guys vertraut. Eine deutsche Accapella-Gruppe. Das heißt – keine Instrumente, nur die Stimmen der geistreichen jungen Herren. Ich war sofort von ihnen begeistert. Wollt ihr nicht mal reinhören und reinsehen? Jetzt ist Sommer!

Als zweites wollte ich das provokative Lied Jeanny von Falco ansprechen. Zwanzig Jahre ist es inzwischen alt und fast wäre unser Haus mal in die Luft geflogen, als ich damals im Teenager-Alter versuchte, es vom Radio auf Kassette aufzunehmen, bevor es verboten wurde. Auch heute spricht das Lied die Schüler immer noch (wenn nicht sogar immer mehr) an. Auch geht die Geschichte weiter. Hier ist Coming Home (Jeanny Part II)

Und hier mein absoluter Lieblingssong: Das Beste von Silbermond

Ansonsten muss ich schmunzelnd feststellen, dass ich schon voriges Jahr etwas Vorarbeit zum aktuellen Thema in meinem Blog geleistet habe. Vielleicht habt ihr ja Lust, in meinem Beitrag Musik kennt keine Grenzen was interessantes für euch zu finden.

Veröffentlicht in:  on März 8, 2008 at 5:18 Kommentare (5)

Portfolio II

Hallo Leute,

wieder sind ein paar Tage um. Ich war zwar jeden Tag kurz da, aber hinterlies kaum Spuren, da meinen stationären Computer anscheinend etwas bösartiges befallen hat. Da versuchte ich selbst zu retten, was zu retten war. Jetz kommt er doch in professionelle Behandlung. Zum Glück ist da noch mein Laptop… Es ist ja doch so einsam, wenn ich nicht irgendwie ins Netz komme.

 Zu meiner Arbeit neulich. Ich las die beiden Artikel von Hannele Kara und von Reinhard Donath. Beide sind höchst interessant fü mich. Am besten gefielen mir die beigefügten Bewertungskriterien. Das ist leicht in die Praxis umzusetzen, obwohl ich den Text umverfassen (vereinfachen) muss, wenn ich möchte, dass er für meine Schüler verständlich ist und somit auch Sinn hat.

Ich habe auch die bis vor ein paar Tagen veröffentlichten Blogeinträge und sonstige Beiträge gelesen, selbst zwei geschrieben. Und ehe ich mich so richtig besonnen hatte, waren vier Stunde um. Das Recherchieren im Net erfordert viel Zeit und meines Erachtens auch starke Selbtdisziplin, dass man sich einfach nicht allzusehr ablenken lassen darf. Schwer für mich, die Intuitive und unverbesserlich Neugierige…

Heute will ich einfach kurz ganz gespannt durch die Blogeinträge der KollegInnen surfen. Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankschön an alle, die sich bei mir auf irgendwelche Weise gemeldet haben. Schön, von euch zu hören, zu lesen….

Veröffentlicht in:  on März 4, 2008 at 9:47 Kommentare (2)

Erste Annäherungsversuche an die Portfolio-Arbeit

Portfolio. In den letzten paar Jahren ist das Wort in den Lehrerfortbildungsseminaren immer häufiger vorgekommen. Was genau ich mir darunter vorstellen sollte, war mir eher unklar. Und so habe ich mich immer ein bisschen davor gedrückt, mich näher mit dem Thema auseinanderzusetzten. Jetzt ist es ja wohl unvermeidbar… ;-)

Ich habe mir schon einige Beiträge zu diesem Thema auf der Plattform angeschaut. Was mich beruhigt: Es gibt keine strenge und eng begrenzte Definition. Platz also für Kreativität. Das mag ich. Und die beste Nachricht überhaupt: Portfolio heißt nicht unbedingt (nur) Arbeit auf und mit Papieren. Ich bin wirklich schlecht im Umgang mit Papier. Was nicht sofort in den Ordner reinkommt, ist so wie weg. Und dann gibt es Sachen, die ich nicht richtig ordnen kann. Weil ich mich nicht entscheiden kann, in welchen Ordner ich es reintun soll. Oder weil es in mehrere Ordner rein paßt. Und wenn ich das alles sogar hinkriege, dann ist der Ordner am falschen Ort. Ich möchte zu Hause ein Dokument haben, und der Ordner ist unglücklicherweise in der Schule. Und umgekehrt. Da Portfolio-Arbeit auch per Internet gemacht werden kann, bringt diese Tatsache mir, der extrem Praxisorientierten, Hoffnung, das ich doch noch Gefallen daran finden könnte und tatsächlich versuchen werde, die Idee im Unterricht in Tat umzusetzeten. Es fragt sich im Moment nur, wie genau. Und darum bin ich ja hier, um dies herauszufinden…

Was mich dabei noch erfreute – Portfolio-Arbeit kenne ich (ohne es gewusst zu haben) von meinen Kindern her. Die Erzieherinnen im Kindergarten machten für jedes Kind eine Mappe mit deren besten und gelungensten Werke. Eine sehr engagierte Erzieherin erstellte in jedem Schuljahr für jedes einzelne Kind ein kleines Büchlein mit Fotos, gelungenen und witzigen Aussagen, jeder Ausflug und jedes Fest wurden dokumentiert. Ich muss ehrlich sagen, es bringt sehr viel Positives, sowie als einzigartige Erinnerung für die Kinder und als tolles Feedback für die Eltern. Doch ich möchte lieber nicht daran denken, wie viel Zeit sie dafür gebraucht hat. Und dabei hatte sie „nur“ mit 24 Kindern zu tun. Ich habe durchschnittlich 32 Schüler in einer Klasse und unterrichte normalerweise in acht bis zehn Klassen.

Noch eines möchte ich mir hier vom Herzen schreiben. Ich gerate langsam in Panik, ob ich es schaffen werde, das Lernertagebuch so regelmäßig zu führen, wie es eigentlich von mir erwartet wird. Bei mir ist der Computer wirklich 24 Stunden pro Tag an. Und bei all dem ewigen und unendlichen Krach um mich herum sehne ich mich zwar innigst nach ein paar freien und ruhigen Minuten zwischendurch, um im WWW rumzustöbern, doch geht es meist leider nur splitterweise. :-( Und Telegrammstil ist eigentlich eher nicht mein Ding….

Veröffentlicht in:  on Februar 29, 2008 at 7:27 Kommentare (3)

Da bin ich wieder!

Hallo Leute! Ich habe mich ja schon ewig nicht mehr gemeldet. Das hat einen guten Grund. Sie heißt Mia und ist jetzt achteinhalb Monate alt. Sie und ihre beiden etwas älteren Schwestern halten mich ganz schön auf Trab und eigentlich wollte ich ja mein Babyjahr ganz in Ruhe genießen. Nun, ich wäre nicht ich, wenn ich mich trotz Urlaub nicht einer beruflichen Sache intensiv widmen würde. Also bin ich schon wieder zurück im Klassenzimmer. Nur zweimal die Woche und ich arbeite mit meinen Arbeitskollegen, die Spaß am Deutschlernen haben. Mal wieder mit äußerst motivierten Leuten zu tun haben – das tut wirklich gut. Außerdem – und vor allem deshalb schreibe ich heute auch diesen Eintrag – mache ich am MMF Expertenkurs mit. Darauf freue ich mich schon ganz wahnsinnig. Es wird auch für mich, die vom Internet recht fasziniert bin und davon auch recht im Unterricht Gebrauch mache, viel Neues und Interessantes mit dabei sein. Was bestimmt für meine ganz persönliche Entwicklung gut sein wird, ist diese Methode der Führung des Lernertagebuchs. Ich bin immer mit so vielen Sachen gleichzeitig beschäftigt und manchmal sprudelt es nur so von Ideen in mir- und ich schreibe nichts davon auf. Eigentlich schade, den schon am nächsten Morgen sind die so vielversprechenden Gedanken verloren. Wie gesagt freue ich mich auf einen intensiven Lernprozess und regen Meinungs- und Gedankenaustausch. Ein bisschen bin ich jedoch auch besorgt, wie ich all die Aufgaben neben den drei Supergirls aus meinem Haus meistern werde. Und nun – los an die Arbeit!

Veröffentlicht in:  on Februar 26, 2008 at 9:42 Kommentar schreiben

Au pair nach Deutschland gesucht!

Au-Pair nach Deutschland gesucht Von Familie mit 2 Kindern (*2003+*2007) ab Nov./Dez. für mind. 1 Jahr Informationen gerne unter Geiselhart9999@t-online.de!

Veröffentlicht in:  on August 17, 2007 at 9:09 Kommentare (1)

Wilhelm Buschs 175. Geburtstag

Am 15. April hätte der eigenwillige Vater von Max und Moritz seinen 175. Geburtstag gefeiert. Hier könnt ihr mehr über den legendären Dichter und Maler erfahren.

Wilhelm Busch Seiten

Max und Moritz – eine Bubengeschichte in sieben Streichen

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Veröffentlicht in:  on April 28, 2007 at 8:37 Kommentar schreiben

Die Bundesgartenschau 2007

Jedes Jahr gibt es irgendwo in Deutschland diese floristische Veranstaltung. Immer ist sie ein Balsam für das Auge und den Geist. Gestern wurde sie wieder eröffnet. Dieses Jahr findet sie in Thüringen statt, genauer in Gera und Ronneburg.

 BUGA 2007

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Foto: BUGA 2007

Veröffentlicht in:  on at 8:04 Kommentar schreiben

Was die deutsche Küche zu bieten hat?

Heute habe ich im Fernsehen einen  interessanten Beitrag über die Zubereitung von Baumkuchen gesehen.  Eine deutsche Spezialität – der König der Kuchen sozusagen – von dem ich bisher noch nie was mitbekommen habe. Da fing ich ein bisschen an zu recherchieren, was mir die deutsche Küche noch zu bieten hat und was mir eventuell im Unterricht und nicht zuletzt in der eigenen Küche nützen könnte. Hier ein paar Tipps:

 Deutsche Küche in der Wikipedia

Deutsche Rezepte von Marions Kochbuch

 Chefkoch. de – Das größte Kochportal Europas

 Die Rezepte von Deutschland bekanntestem Fernsehkoch Tim Mälzer aus der Sendung Schmeckt nicht gibt’s nicht bei Vox

Veröffentlicht in:  on at 7:51 Kommentare (1)

Shoppen

Am 3. Mai startet der neue deutsche Film in den deutschen Kinos. 18 Singles sind auf der Suche nach der großen Liebe. Nichts ungewöhnliches eigentlich. Doch wie es läuft, wenn man den Partner fürs Leben durch Speed-dating sucht, das könnt ihr in diesem Film sehen. Ich freu mich schon drauf!

Shoppen- der Film

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Veröffentlicht in:  on April 27, 2007 at 6:56 Kommentare (1)

Software für Deutsch als Fremdsprache

Veröffentlicht in:  on April 24, 2007 at 9:51 Kommentare (1)